Bali hat viele Gesichter

Die Holländer als Kolonialherren wollten einst den Rest Europa Glauben machen, dass sie sich ein Land voller Wilden und Sexhungrigen Untertan gemacht haben. Doch die damals herrschende niederländische Königin Wilhelmina hatte sich wohl auch schwer getäuscht in den Europäern. Denn keiner wollte soweit reisen nur um sich sexuell beglücken zu lassen. Kurzum: Das Konzept der Holländer ging damals nicht auf. Erst in den 1970er Jahren bekam der Tourismus auf Bali durch die Hippies Auftrieb. Doch diese Klientel brachte nur wenig Geld ein. Daher änderte man auf Bali bald die Taktik und wollte mehr Familien anlocken, was in jüngster Zeit auch mehr und mehr gelang. Doch Bali hat viele Gesichert. Diese Insel gilt als „Insel der Götter“ und auch als Strandurlaubs-Paradies. Man kann wunderbare Wanderungen ins Inselinnere unternehmen und Tempel besichtigen und Märkte besuchen.

Foto: orange  / pixelio.de
Foto: orange / pixelio.de


Lebhaftes Kuta vs. zaghafter Tourismus

Es gibt auf der Insel natürlich ausgesprochene Touristenorte – wie Kuta. Dort gibt es eine recht westlich geprägte Lebenssituation und auch eine entsprechend ausgebaute Infrastruktur. Heute ist Kuta vor allem ein Treffpunkt für Surfer und für Familien, die sich auch unterhalten lassen wollen. Dann gibt es auf der Insel aber auch noch Orte, die so scheinen, als wären sie gerade erst aus dem Dornröschenschlaf erwacht. Darin liegt auch der besondere Reiz von Bali. Denn es ist die Ursprünglichkeit, die die Menschen suchen heute. Eine ganze große Rolle spielen dabei die Einheimischen, die natürlich entsprechend offen sind. Was man auf Bali nicht verpassen sollte, ist der Sonnenuntergang, der einmalig ist.