Eine Reise nach Oman langfristig planen

Der Wüstenstaat Oman lockt mit rund 1700 Kilometer Küstenlinie. Meine Freundin und ich wollten deswegen dort unbedingt eine Rundreise machen. Es gibt keine wirklich großen Städte in Oman und das Land ist noch ganz ursprünglich. Man hat die ganze Zeit einen Blick auf das Meer, während man die Küste entlangfährt und das war es, weswegen ich unbedingt Oman Ferien machen wollte. Von einigen Festungen, und davon gab es einmal mehr als 500 Stück in Oman, stehen nur noch ein paar Ruinen. An ihnen kommt man auch vorbei, wenn man an der Küste entlangfährt. Manche sind aber gut erhalten und werden touristisch betrieben, sodass man gegen einen sehr geringen Preis eine kleine Führung mitmachen kann. Manche Ruinen darf man aber auch nicht betreten, weil Einsturzgefahr herrscht. Teilweise ist das wirklich schade, aber mir ist auch klar, dass man nicht jede dieser Ruinen wieder aufbauen oder erhalten kann. Dafür fehlt dem Land wahrscheinlich auch das Geld. Ich frage mich allerdings, wie es in ein paar Jahren sein wird, wenn immer mehr Touristen ins Land kommen, aber das ist eine ganz andere Geschichte.

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Foto: sweetreilly0 / pixabay

Wer nach Oman reist, sollte übrigens langfristiger planen. Wir hatten uns einen Landrover gemietet und sind durch´s Land gefahren und wollten immer spontan in einem Hotel übernachten. Das geht nicht, weil es nur wenige Hotels gibt. Natürlich ist das schön, weil die Landschaft nicht so verbaut ist, aber deswegen mussten wir auch oft im Auto schlafen, da die wenigen Hotels vor Ort meist schon ausgebucht waren. Im Auto schlafen war aber auch kein Problem, denn wirklich kalt wird es nachts nie. Da wir schon damit gerechnet hatten, war unser Schlafsack mit im Gepäck und so hatten wir keinerlei Probleme mit den Gegebenheiten. Wir waren auch im Hadschar Gebirge unterwegs, aber dort wäre es einfach zu kalt gewesen, um zu übernachten. Es befindet sich in knapp 3000 Metern Höhe und auch wenn es in der Wüst 50 Grad hat, kann es oben im Gebirge schneien. Dort zu übernachten, ist also keine gute Idee, aber wir hatten Glück und für diese Nacht ein Hotel bekommen. Generell war die Reise sehr spannend.