Oman mit dem Auto entdecken

Wer nach Oman fliegt, sollte die Reise langfristig planen. Hotels sind nämlich Mangelware, da nur wenige Touristen in das Land reisen. So gibt es wenig Schlafplätze und die, die es gibt, sind meist schon früh ausgebucht. Meine Freundin und ich schliefen deswegen ab und zu im Landrover, weil wir uns darauf verlassen hatten, jede Nacht spontan in ein Hotel einchecken zu können. Schlimm war das aber nicht, da das Wetter eigentlich immer mitgespielt hat und es auch nachts in Oman nicht wirklich kalt wird. Die Temperaturen sind dann eher angenehm und so kann man gut im Auto nächtigen. Nur morgens ist es dann irgendwann sehr warm, weil die Klimaanlage natürlich aus ist und wenn dann die Sonne auf das Autodach scheint, wird es schnell richtig warm im Auto. Wirklich ausschlafen konnten wir also nicht, aber das hat auch nichts gemacht, denn wir wurden immer von herrlichen Ausblicken geweckt. Oman hat richtig schöne Ecken. Wer bei Oman nur Wüste im Sinn hat, der irrt sich gewaltig, denn es gibt auch riesige, grüne Palmen. Das Land ist stellenweise sehr fruchtbar, was ich irgendwie gar nicht erwartet habe, und es deswegen noch toller fand.

car-468103_640
Foto: backpacker / pixabay

Wunderschön war es an der Festung, die Nakhl heißt. Hier ist es richtig grün und optisch sehr schön. Mit einem Guide kann man eine Tour machen, bei der es darum geht, was mit der Festung in den letzten tausend Jahren geschehen ist. Für Einheimische sind diese Bauten uninteressant, weil sie schon immer da waren und deswegen nichts besonderes darstellen.