Orcas im Loro Park (Teneriffa)

Vor kurzem war ich mit meiner Freundin auf Teneriffa und so konnten wir es uns nicht nehmen lassen, in den bekannten Loro Park zu gehen. Er würde in den 70iger Jahren von Kölnern gegründet, um Papageien eine Zuflucht zugeben und die vom Aussterben bedrohte Arten zu sichern. Das hat wunderbar funktioniert und so hat sich der Park in den Jahren von 13.000 m² auf 135.000 m² vergrößert. Viele Touristen sind unterwegs und es gibt immer etwas zu sehen. Besonders angetan war ich von den Orcas, die seit 2006 im Park leben. Ganze vier Stück gibt es hier und ich habe noch nie zuvor Orcas gesehen. Ein große Aquarium wurde für sie gebaut, sodass sie hier gut leben können. Die Namen der Orcas sind Tekoa, Kohana, Skyla und Keto. Keto ist schon einmal negativ aufgefallen, da er seinen Orca- Trainer Alexis Martinez getötet hat. Es wurde sogar ein Film darüber gedreht. Natürlich sind diese Tiere gefährlich, aber sie wirken in den Shows nicht so. Ob man sich die Show anguckt oder nicht, ist natürlich jedem selbst überlassen, aber ich fand es doch sehr interessant, Orcas aus nächster Nähe zu sehen, da ich sie noch nie zuvor gesehen habe.

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Foto: Schmid-Reportagen / pixabay

Ein neuer Orca ist noch hinzugekommen mit Morgan. Morgan wurde kraftlos am Strand gefunden um im Loro Park aufgepäppelt zu werden. Tierschützer wollen Morgan in der freien Natur sehen, aber das Problem ist, dass Morgan schwerhörig und abgemagert ist. Würde man sie freilassen, wäre sie in der freien Wildbahn verloren. Die Tiere werden rund um die Uhr von ihren Trainern bewacht und beschäftigt, sodass sie sehr zutraulich sind.