Urlaub in Sassari

Seine Sardinien Ferien kann man vielfältig verbringen. Viele tun es am Strand, andere entdecken die Landschaft, viel auch die Kultur von dieser zu Italien gehörenden Insel. Dabei sind die Einwohner der Insel nicht typische Italiener. Sie haben ihre eigene Geschichte und auch Kultur. Hierzu gehören auch einige Veranstaltungen, wie die Cavalcata sarda. Diese findet in den Straßen von Sassari statt und entstand einst als Huldigung an die Königsfamilie von Sardinien. Auch wenn es diese heute nicht mehr gibt, so lebt diese Tradition doch weiter in den Herzen der Menschen. Und so herrscht in Sassari an zwei Tagen im Jahr regelrecht Ausnahmezustand. Und zwar dann, wenn sich die Menschen in ihren typischen Trachten und zu Pferde oder zu Fuß durch die Stadt bewegen.

Foto: GSRom  / pixelio.de
Foto: GSRom / pixelio.de


Musik an allen Ecken zu Ehren der Königsfamilie

In den Straßen erklingen dann viele alte Musikstück, die bis heute nichts von ihrer Faszination verloren haben. Dabei sieht man auch viele, wie sie akrobatische Kunststücke vollführen. Besondere Aufmerksamkeit bekommen dabei die Reiter von Sedilo. Die erste Veranstaltung dieser Art fand im Jahr 1711 statt. Man entschied sich damals in Sassari dem spanischen König Philipp V. durch dieses Fest zu ehren. 1899 fand dann ein erstes Reiterfest statt, das zu Ehren des Besuchs von König Umberto I. und Königin Margherita veranstaltet wurde. Auch heute noch fühlen sich die Menschen auf Sardinien der italienischen Königsfamilie stark verbunden und feiern dieses Fest weiterhin.

Sehenswürdigkeiten in der Stadt

Die Stadt Sassari ist die zweitgrößte Stadt auf Sardinien und damit auch ein kulturelles Zentrum. Dies merkt man auch dadurch, dass sie einiges an Sehenswürdigkeiten bereit hält, wie das Museo Nazionale G. A. Sanna und das Domus de Janas von Montale. Wer seinen Urlaub hier verbringt, der wird auch sehr schnell merken, dass die Stadt sehr viele antike Bauwerke hat. Kein Wunder, schließlich ist die Stadt auch schon sehr alt. Erstmals erwähnt wurde sie in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts und war auch später noch immer Zankapfel zwischen den großen Herrschern der damaligen Zeit. So stand die Stadt auch lange Zeit unter der Herrschaft der Könige von Aragon und von Spanien.