Von Mirihi nach Kuramathi

Nachdem ich mit meinem Freund auf Male, der Hauptinsel der Malediven war, wollten wir uns noch zwei kleinere Insel anschauen. Die Hauptinsel einer bestimmten Inselgruppe ist schließlich immer etwas besonderes und auf Touristen ausgelegt, sodass man vor Ort viel unternehmen und machen kann. Interessant wird es dann erst so richtig bei den kleineren Inseln, denn was die zu bieten haben, ist meist einmalig. So kosteten wir unseren Ferien auf den Malediven vollkommen aus. Zuerst waren wir auf Mirihi, einer wirklich kleinen Insel der Malediven. Dort stehen gerade einmal 31 Wasserbungalows und sechs Strandvillen auf der ganzen Insel verteilt. Wenn man hier niemand sehen möchte, dann muss man auch niemanden sehen und so hat man hier, anders als auf Male, vollkommen seine Ruhe. Einmal rund um die Insel herum führt ein Strand und so kann man sich unter Palmen legen und es sich gut gehen lassen. Mirihi hat mir besonders gut gefallen, da auf der ganzen Insel Blumen wachsen, nach denen die Insel auch benannt ist.

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Foto: poolpe / pixabay

Sie wachsen sonst nirgends und so pflückte ich eine Blume und trocknete sie mir in einem Buch. Mirihi ist vor allem bei Tauchern sehr beliebt, denn hier ist eine strategisch günstige Lage im Südari Atoll. Es besteht nämlich die Möglichkeit ganzjährig Manta- und Walhaiplätze anzufahren. Zudem liegt im Hausriff vor Mirihi ein im Jahr 2001 versenktes Fischerboot aus Stahl, das man sich bei einem seiner Tauchtrips anschauen kann. Für Anfänger ist das Schiff auch geeignet, da es in nur 30 Metern Tiefe liegt und bis zu 18 Meter hinauf ragt. Beim Schnorcheln kann man es meist auch schon sehen. Es ist wirklich einfach zu betauchen und so sind wir auch unten gewesen und haben es uns angeschaut. Eine Woche später ging es dann für uns von Mirihi nach Kuramathi. Die Insel ist wieder ein wenig größer und ist eine reine Hotelinsel auf den Malediven. Sie wird wie 8 andere Inseln auch von der Firma Enterprises Limited verwaltet und vermarktet. Hübsch und gepflegt ist die ganze Insel und so auch ihre Hotels. In einem Bungalow zu übernachten auf dem Wasser fand ich zwar schöner, aber das Hotel war auch einfach ein Traum und hatte auch noch einen privaten Strand mit dabei.